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TDE / BDE

 

TDE
BDE

1952 wurde im VEB Waggonbau Werdau unter Verwendung von Bauteilen vom Typ ET50 und EB50 (Lowa) ein Großraumzug, mit einer Breite von 2,50 m, gebaut. Dieser Wagen mit der Nummer 8001 (Tw) und 3001 (Bw) konnte, auf Grund seiner Breite, nur zwischen S-Bf. Bln.-Grünau und Alt-Schmöckwitz getestet werden.

Bereits 1959 wurde der erste Prototyp vom Typ TDE, mit einer Breite von 2,20 m, vom VEB Waggonbau Gotha nach Berlin geliefert. Er hatte die Wagennummer 8002 und wurde ausgiebig mit dem Beiwagen vom Typ BDE (Nr. 3002) in Berlin getestet. Der Prototyp Unterschied sich von den nachfolgenden Serienwagen durch eine andere Fensteraufteilung, durch eine schmalere erste Falttür und durch eine schräge Frontscheibe, die jedoch in den 1970'er Jahren den Serienwagen angeglichen wurde.
Die Serienlieferung erfolgte ab 1961 und wurde mit der Lieferung des Jahres 1964 abgeschlossen. Diese Wagen hatten jetzt zwischen den Türen nur noch je zwei große Fenster und eine gerade Frontscheibe. Alle Triebwagen wurden mit Schaffnerplatz ausgeliefert, wobei bei den ersten Wagen der Schaffnerplatz sich an der letzen Tür befand. Bei den anderen Lieferungen wurde der Schaffnerplatz an die erste Tür versetzt.
Auch die Städte Magdeburg und Dresden erhielten diese Großraumwagen. Durch erste Lieferungen von CKD-Tatra vom Typ T4D, wurden die Großraumwagen, in den Jahren 1968 bis 1971 nach Berlin umgesetzt.

Alle Wagen besaßen Serienmäßig einen Unterflurfahrschalter. Die 21 Fahrstufen konnten durch zwei Tasten (Serie und Parallel) im Fahrerraum bedient werden. Die 19 Bremsstufen wurden mittels Fußpedal betätigt. Alle Wagen hatten jeweils drei Falttüren. Die Großraumwagen verkehrten sowohl als Solowagen, sowie auch mit Beiwagen vom Typ BDE.

Die Beiwagen waren in den 1960'er und Anfang der 1970'er Jahren auf allen Betriebshöfen stationiert. In den 1980'er Jahren nur noch auf den Betriebshöfen Lichtenberg und Köpenick. 1984/85 erfolgten die letzten Einsätze vom Betriebshof Lichtenberg mit der Zugkombination TE/BDE auf den Linien 4 und 29. Danach waren die noch verbliebenen Beiwagen auf dem Betriebshof Köpenick stationiert. Eingesetzt wurden die Beiwagen dann nur noch in der Zugkombination TDE/BDE auf den Linien 16, 19, 21, 25, 26, 82, 83 und 86. Kurzzeitig verkehrten die Wagen auch auf der Linie 84. In den 1990'er Jahren beschränkte sich der Einsatz nach der Liniennetzreform vom 23.05.1993 nur noch auf den Linien 61, 62 und 68.

Stationiert waren die Triebwagen auf den Betriebshöfen Lichtenberg (bis ca. 1980), Schöneweide/Köpenick. Die Beiwagen waren zusätzlich bis in die 1970'er Jahre auf den Betriebshöfenb Niederschönhausen und Weißensee stationiert

1971 wurden alle Großraumtriebwagen nach dem neuen EDV-Nummernschema umgezeichnet.

Triebwagen
8002 --> 218 001-2 ............ 8034 --> 218 033-4    Lieferung BVG-Ost
8035 --> 218 034-2 ............ 8053 --> 218 052-7    ex Dresden
8054 --> 218 053-5 ............ 8067 --> 218 066-4    ex Magdeburg

Beiwagen
3002 --> 268 001-4 ............ 3090 --> 268 089-1    Lieferung BVG-Ost
3091 --> 268 090-6 ............ 3109 --> 268 108-0    ex Dresden
3110 --> 268 109-7 ............ 3123 --> 268 122-4    ex Magdeburg

Ab 1984/85 erhielten alle Wagen bei der fälligen Hauptuntersuchung die neue "Hauptstadtlackierung" in den Farben Orange/Elfenbein.
Zuletzt waren die Großraumtriebwagen auf der Linien 68 im Einsatz.

1992 wurde ein neues Nummernschema bei den Berliner Verkehrsbetrieben eingefügt.
Die Wagen vom Typ TDE bekamen nun folgende Nummern zugeteilt:
218 005-3II -> 3805          218 008-6 -> 3808            218 013-3 -> 3813            218 021-3 -> 3821
218 025-4 -> 3825            218 026-2 -> 3826            218 027-0 -> 3827            218 036-7 -> 3836
218 037-5 -> 3837            218 038-3 -> 3838            218 040-6 -> 3840            218 053-5 -> 3853
218 054-3 -> 3854            218 056-8 -> 3858            218 063-1 -> 3863

268 036-0 -> 3936            268 040-8 -> 3940            268 041-6 -> 3941            268 048-1 -> 3948
268 053-7 -> 3953            268 058-6 -> 3958            268 065-8 -> 3965            268 076-2 -> 3976
268 078-7 -> 3978            268 081-8 -> 3981            268 091-4 -> 3991            268 094-7 -> 3994
268 095-5 -> 3995            268 099-6 -> 3999            268 101-5 -> 3901            268 102-3 -> 3902
268 104-8 -> 3904            268 108-0 -> 3908            268 114-4 -> 3914
Alle Wagen bekamen die neue Wagennummer nur Buchmäßig, es wurde keine neuen Wagennummern an den Wagen angeschrieben.

Auf Grund immer häufiger auftretenden Motorschäden erfolgte der letzte Planeinsatz am 31. 03. 1995 auf der Linie 68 zwischen S-Bhf. Köpenick und Alt-Schmöckwitz.
Im Museumsbestand befinden sich die Triebwagen 218 001-2 und 218 025-4.

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