Home » Fahrzeuge » Gothawagen

Gothawagen (TF59 / BF59)

 

TF 59
BF 59

Im Jahre 1959 begann das große Reko-Programm der Berliner Verkehrsbetriebe im RAW Schöneweide. Da sich jedoch die Rekonstruktion der alten Wagen hinzog, lieferte der Waggonbau Gotha an die BVG-Ost 1959 zehn Triebwagen vom Typ TF 59 als Zweirichter.
Diese Wagen wurden von Anfang an im Betriebshof Niederschönhausen stationiert. Die Triebwagen verkehrten anfangs als reine Gotha-Züge mit einem bzw. zwei Beiwagen vom Typ BF 59. Später verkehrten die Züge auch gekuppelt mit Rekowagen.

Mitte der 1960'er Jahre wurden die Gothawagen zu Einrichter umgebaut.

Eingesetzt wurden diese Wagen auf den Linien 3, 22, 46 und 49.

Der Wagen 3901 wurde seit 1964 als Fahrschulwagen genutzt und blieb noch bis 1992 (ab 1971 als 724 001-2) im Bestand als Fahrschulwagen. Alle anderen Wagen wurden 1970/71 nach Potsdam (2 Tw) und Leipzig (7 Tw) abgegeben, da die BVB an ihren Rekowagen festhielt.

Alle 20 Beiwagen wurden 1971 nach Leipzig abgegeben. Man für diesen Wagentyp keine weitere Verwendung mehr hatte, da die BVB an ihren Rekowagen festhielt und die Gothawagen nur als Überbrückung genutzt wurden. 1971 wurde den Beiwagen sogar noch Buchmäßig eine EDV-Nummer zugeordnet, diese wurde jedoch nie angeschrieben.

Hauptunterschiede gab es zwischen den Gothawagen und den Rekowagen folgende:

» Gothawagen TF 59 / BF 59 » Rekowagen TE 59 / BE 59
» je 2 Doppelschiebetüren pro Wagenseite » je 2 einfache Schiebetüren pro Wagenseite
» je 3 große Seitenfenster pro Wagenseite » je 4 große Seitenfenster pro Wagenseite
» eigenständiges, abgefedertes Fahrgestell » am Wagenkasten angebrachte Radsätze

» nach oben